IGNORANZ

IGNORANZ

Lügner



Wahre Macht ist Ignoranz, praktiziert gar zelebriert, wird sie zur Wahrheit der Eliten.

Im Schatten dieser „Macht“, gewissermaßen in der Dunkelheit, verkommt jegliche Moral, zerstört das demokratische und soziale Gefüge. Zurück bleibt eine „Wertegesellschaft“, die der buchstäblichen „“Verwertung““ derer ausgeliefert ist, die sich einer sogenannten – Neuen Weltordnung – verschrieben haben, man kann auch sagen, sich innerhalb dieser „Verschworen “ haben.  Im Fokus die Freiheit der Andersdenkenden, sie zu bekämpfen und wenn nötig, sie zu  beseitigen, zu elemenieren.



 

„Die Halb-Deutschen“

Was ist das eigentlich, Deutsch-Iraner, Deutsch-Türke, Deutsch-was auch immer?

Wie kommt es und das ist auffällig, dass das Deutsch-sein immer nur mit bestimmten Nationalitäten „gemischt“ wird. Seit Jahrtzehnten leben in Deutschland Italiener, Spanier, Griechen, Österreicher usw., doch niemand käme auf die Idee, diese als „“Deutsch-Italiener““ etc. zu etikettieren. Warum auch, wir alle sind Menschen, die irgend wo ihre Wurzeln haben, die geprägt sind oder wurden, in ihrer Lebensweise und Kultur. In dieser, eben unserer „Haut“, fühlen wir uns gewissermaßen zu Hause. Und es ist auch ein Stück Heimat, die wir stets in unseren Herzen tragen.

Ich jedenfalls, liebe diese Unterschiedlichkeiten. Ich mag meine türkischen, italienischen und griechischen Freunde (usw.usf.). Keiner von ihnen versuchte jemals, mich auf irgend eine Seite zu ziehen oder zu missionieren und ich habe das auch nie versucht, wir sind nur Freunde. Lernten von einander und vor allem, wir respektieren einander. Ein Freund sagte mal zu mir, dessen Eltern aus Italien kamen: „Komisch, ich bin hier geboren, fühle mich als Deutscher aber mein Herz taktet irgendwie italienisch“. Darauf konnte ich ihm nur antworten: „Tutto a posto“, in Ordnung, alles ok. Will sagen, wir haben viel und werden noch viel von einander gelernt und nicht zu unserem Nachteil.

Hingegen birgt dieses „Deutsch-Irgendwas“, eine Art Schizophrenie, was letztlich ein kranker Zustand ist. Also hören wir endlich damit auf, die Menschen „krank zu stempeln“, sie verbal und geistig in ein Niemandsland zu drängen.

Doch es gibt Probleme, denn das Blau meiner Augen, hat mit „blauäugigkeit“ nichts zu tun. In Deutschland leben zu wollen, in Spanien oder sonst wo leben zu wollen, darf nie den Charakter einer „In Besitznahme“ haben, denn dann fehlt das wichtigste Element für ein friedvolles und spannungsfreies Zusammenleben, der – Respekt -. Fehlt dieses wichtige Element, ist alles nur eine grosse Lüge, ist das Ganze zum Scheitern verurteilt. Kann und will ich das nicht begreifen, habe ich mir das falsche Land ausgesucht und befinde mich in der Diaspora. Dann befinde ich mich im Niemandsland und diese Situation kann nicht von Dauer sein, mehr noch, sie ist inakzeptabel und stellt immer ein Spannungsfeld dar.

Ganz gleich wer sich jetzt diesen „Schuh anzieht“, er zieht ihn sich selbst an. Es liegt an ihm, zu erkennen, dass er darin auf Dauer nicht gehen kann.

AUFGEWACHT !

AUFGEWACHT !

Einst waren es heilige Kühe.

Unsere Medien bersten geradezu vor Horror-und Kriegsmeldungen. Ob Print-oder elektronische „Meinungsmacher“, sie alle haben nur ein Ziel:

– Uns in deren Lügenmatrix einzubinden -.

Das freie mediale Zeitalter war zugleich, nimmt man die Freiheit als solche ernst und wörtlich, in Wirklichkeit ein dunkles Zeitalter. Denn frei waren die Medien nur aus ihrer Sicht, da sie uns nahezu alles und jeden in eigener journalistischer Einfärbung darstellen konnten. Ob es der BILD-hafte Powerjournalismus gewesen ist oder ob wir uns von scheinbar seriösen Leitartikeln und Kolumnen haben geistig begleiten lassen, in dem sicheren Gefühl wahrhaft informiert zu sein und zumeist, politische Zusammenhänge verstanden zu haben. Schlimmer noch, mitreden zu können. Das Trugbild einer medialen Vielfalt bestärkte uns noch in diesem Irrglauben. So viele Tageszeitungen, Magazine, TV-Sender und Radiostationen, das musste bzw. muss doch zwangsläufig zu einer differenzierten, unabhängigen Berichterstattung führen. Unser Weltbild war gefestigt, vor allem konnten wir, mit „Wissen und Informationen“ untermauert, die GUTEN von den BÖSEN ohne jeden Zweifel unterscheiden. War es auf politischer-oder wirtschaftlicher Ebene, alle uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen waren sich ja im Kern fast immer einig und bestätigten unsere – selbstgebildete, freie und vor allem objektive Meinung -. Oder wie jemand mal sagte: man hatte uns medial eingetütet, transformiert, geistig perforiert und letztendlich, systemgerecht manipuliert. Wir waren sozusagen, auf besten Wege zu einem vollwertigen meinungskonformen Individium zu mutieren. Der Traum jeder Polit-und Finanzelite hätte sich beinahe erfüllt. Doch es sollte nicht sein.

– Das Internet trat in unser Leben –

Die Meinungsvielfalt oder besser gesagt, die Meinungsfreiheit, längst verloren geglaubte Werte kehrten zurück. Langsam aber stetig machten sich die Menschen dieses Medium zu Nutze, mit stetig wachsenden Variationen in allen Lebensbereichen, ob privat, beruflich oder kommerziell.

Besonders wirkungsvoll,  besser gesagt nachhaltig, war das Auftreten neuer Informationen und Informationsquellen. Die damit einher gehende, stetig wachsende Wissbegierigkeit lieferte uns nicht nur Antworten, auch unsere Fragen hatten plötzlich eine andere Qualität,- das Hinterfragen – hielt massiv Einzug in unsere alltägliche Kommunikation. Zum Leidwesen einer Medienlandschaft, einer Informations-Industrie, die es bis dato nicht gewohnt war, derart hinterfragt oder gar kritisiert zu werden. Was bislang nur so ein Gefühl war, ob es die Berichterstattung in den Printmedien oder via TV und Radio, fand jetzt nach und nach seine Bestätigung durch das „Netz“. Wir sollten nur lesen, sehen und hören, was andere vorsortiert und entschieden hatten. Um es auf den Punkt zu bringen, wir sind  manipuliert worden. Und das schon über Jahre hinweg.

– Ein befreiendes Erwachen –

 Es enstanden Informations-und Diskussionsplattformen, die keinen Bereich unseres Lebens, unseres Alltags unberührt liessen. Die gesamte Bandbreite unserer Printmedien, ohnenhin nur noch im Besitz weniger Hände, verspürte ganz schnell das Aufwachen ihrer Leser und die damit einhergehende Abkehr von ihrem „Informationsmonopol“.Hessel Ausgewirkt hat sich dies in massiven Rückgängen der Auflagen ihrer Tageszeitungen und Magazinen. Der Gesichts-und Vertrauensverlust war und ist nach wie vor enorm. Trutzig und zugleich etwas hilflos steuerte man gegen und etablierte sich mit eigenen Online-Plattformen im Netz. Doch was nützt dem Wolf das Schafsfell, er bleibt ein Wolf. So sieht es auch die Mehrzahl der Nutzer und bewegt sich entsprechend skeptisch  auf deren Plattformen. Jede namenhafte Zeitung, Magazin sowie TV-Sender haben ihre Ableger im Internet platziert. Daneben aber auch , man kann sagen, unzählige Anbieter, die sich größtenteils erst noch einen Namen und somit Akzeptanz, im Netz schaffen mussten bzw. müssen. Doch journalistische Sorgfalt, Transparenz sowie der erkennbare Wille und Drang zur Wahrheit, waren die ausschlaggebenden Elemente eines sich schnell einstellenden Erfolges der „Neulinge“. Mit dem Erfolg so manchen Neulings, kehrte auch in gewisser Weise wieder die journalistische Unabhängigkeit und Ehrlichkeit zurück, auf die all die kritischen und aufmerksamen Leser lange Zeit warten mussten.

– Das Ziel ist der Weg –

Der Medien-Mainstream hält erwartungsgemäß mit allen Mitteln gegen. Aus deren Sicht darf unter keinen Umständen die Position der „Meinungsbildner“ verloren gehen bzw. streitig  gemacht werden. In jüngster Zeit kann dies insbesondere an der Medienbericht-erstattung über die Vorgänge in der Ukraine festgemacht werden, doch nicht erst seit dem Konflikt in der Ukraine waren die journalistischen Fehlleistungen für viele Deutsche erkennbar geworden. Nicht von ungefähr würde die Bezeichnung Lügenpresse „zum Unwort des Jahres 2014“ gekürt. Dieser Begriff wurde übrigens schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts von allen möglichen politischen Lagern benutzt und nicht erst seit  den Pegida-Demonstrationen. Die oft zur „Hofberichterstattung“ degenerierte Berichterstattung schuldet ihren Ursprung nicht zuletzt auch dem Umstand, dass sich die Medienlandschaft vier Verlagsgruppen teilen: Bertelsmann, Axel Springer, Holzbrinck und BURDA. Doch die Menschen sind erwacht und lernen das Internet als Informationsquelle immer mehr zu schätzen und bgreifen, dass unser

 

zeitungenverstricukung
VERLAGSGRUPPEN

mediales Weltbild über Jahre hinweg nur stark eingeschränkt und systemrelevant präsentiert worden ist. Man hat uns verschaukelt und manipuliert, den Bedürfnissen der jeweiligen herrschenden politischen Elite angepasst.

Trauen wir uns, nicht alles zu glauben. Alles zu hinterfragen,  ist das Motto unserer Zeit.

Es sind keine heilgen Kühe.