Kriegswirtschaft vs. Vernunft

Kriegswirtschaft vs. Vernunft

Es spielt im Grunde keine Rolle, wer gerade seiner politischen Hilflosigkeit Ausdruck verleiht. Ob es die Politikdarsteller dieser momentanen, mit dem Etikett einer „Regierung“ versehenen Statisten sind, oder jene, die sich 16 Jahre im Schatten einer ehemaligen FdJ-Sekretärin, welche sie zuvor aus einem bis heute nicht nachvollziehbaren Grund, vielleicht im Zustand einer Art Vereinigungswahn, ins Kanzleramt hievten, ganz der Vernichtung des Industriestandortes Deutschland hingaben.

Nun, nach über zwei Jahren der Corona-Inszenierung, begleitet von einem Maßnahmen- und Schikanenkatalog, einem Grundrechte-Gemetzel, was durchaus historische Vergleiche zulässt, ist es uns – dem US-dominierten Werte-Westen – endlich gelungen, Russland in die Ukraine zu locken. Geopolitisch (zumindest aus unserer Sicht) ein cleverer, aber vor allem blutiger Schachzug. Allerdings wirtschaftlich gesehen, eine absolute Katastrophe. Für uns!

Wenn man so will, war der für alles verantwortliche gemachte Ukraine-Konflikt (Selenskyj-Sprech: schlimmer als alle Kriege zuvor), eigentlich nur der Booster, das Sahnehäubchen für den hausgemachten Niedergang – ökonomisch, gesellschaftlich wie auch der sozialen Strukturen – Deutschlands. Begonnen hat dies bereits im November 2005 mit der Machtübergabe an Merkel. Ab diesem Zeitpunkt begann ein Zerfallsprozess in allen Bereichen der bis dahin stabil geglaubten Strukturen. Alles musste sich ihrem Duktus „Wir schaffen das“ fügen, und man fügte sich bis zur Unkenntlichkeit. Und der deutsche Steuerzahler ward zum Abschuss freigegeben. Das „Trio Infernale“ – Merkel, Draghi, EuKommission – beginnend mit der sogenannten Griechenlandrettung, was im Grunde eine Bankenrettung war, baute Deutschland zur europäischen Zapfstelle um. Der europäische Süden hatte Grund zum Jubeln, hatten sie doch mit Merkel jemanden auf ihrer Seite, der das ihr übereignete Land und dessen Bürger herzlich egal war.

Spätestens aber im September des Jahres 2015, holte sie zum finalen Schlag aus: Sie erklärte die Landesgrenzen für Null und Nichtig. Syrien und Asyl lauteten die Zauberwörter, mit dem einjeder das Recht erwarb, sich an den deutschen Sozialsystemen anzudocken, es sich in der sozialen Hängematte bequem zu machen. Blöd war nur, dass plötzlich alle auswanderungswilligen der Welt, sich als „Syrer“ fühlten und Merkels Einladung folgten. Was dann geschah, konnte bzw. kann jeder sehen, wenn er mit offenen Augen durch unsere Städte geht. Ok, nicht überall und immer, es sei denn man beherrscht noch die eine oder andere Fremdsprache.

Dann öffnete Anfang 2020 ‚Wuhan‘ seine Tore (ist zwar nicht bewiesen, aber was soll’s), und ein neues Virus betrat die WHO-Bühne. Ein Bill Gates, Anthony Fauci, Christian Drosten und eine ganze Reihe total überforderter „Gesundheitsexperten“ aus der Politik (Spahn, Lauterbach) und der Medizin übernahmen das „Corona-Ruder“. Gemeinsam mit einigen „Impfstoffherstellern“ die allesamt sich dem selbstlosen Einsatz und der Rettung der Menschheit verschrieben hatten, wurde ein gentherapeutischer „Impfstoff“ entwickelt. Eine „Entwicklung“ die wahrscheinlich nie enden wird, denn das Virus mutiert schneller als BionTech, Pfizer & Co. ihre Milliardengewinne werden umschichten können.

Und zu allem Überdruss haben wir jetzt auch noch diese Kleptokratie ‚Ukraine‘ an der Backe. Das ärmste und korrupteste Land, das derzeit Zugang zum Honigtopf EU sucht. Medienwirksam geführt von einem, stets kriegs-adrett in oliv-grün gekleideten, Ex-Komiker, der es wie kein Zweiter versteht, auf der transatlantischen Hass-Welle gegen Russland, zu surfen. Noch! Denn die sanktionsbedingten Einschläge treffen in immer kürzeren Abständen mit katastrophalen Auswirkungen nun auch die so genannte westliche Wertegemeinschaft. Zwar arbeitet man noch verbissen an dem Ziel: „Jedem Ukrainer sein Panzer, seine Haubitze oder mindestens ein Gewehr“. Aber spätestens wenn bei uns die Lichter ausgehen, die Menschen der Sparvorschläge und Phrasendrescherei von Scholz, Habeck & Co. überdrüssig geworden sind, wenn der millionste Ukrainer in unser Sozialsystem „eingewandert“ ist, dürfte auch ein Selenskyj und die Strippenzieher im Pentagon und Brüsseler Natohauptquartier begriffen haben, dass auch noch so viele Waffen und Panzer keinen Frieden bringen.

Wirtschaftswaise und Staatskomiker

Wirtschaftswaise und Staatskomiker

„Wirtschaftswaise“ fordert gemeinsame EU-Schulden für die Ukraine. Überraschen kann diese Forderung nicht, fügt sie sich doch passgenau in die US-dominierte transatlantische Integrationsstrategie ein, welche den Ausbau der Ukraine zu einem Frontstaat der Nato, des Westens, vor den Toren Moskaus auszubauen. Dass wir es mit einer hochkorrupten „Kleptokraten-Demokratie“ zu tun haben, scheint von untergeordneter Bedeutung zu sein.

Und Selenskyi wäre nicht Selenskyi, wenn er sagt: „Die ausländischen Partner der Ukraine sollten Hilfen nicht als Ausgaben oder Geschenke sehen. „Das ist ihr Beitrag zu ihrer eigenen Sicherheit.“ Spätestens da wird einem bewusst, dass er ein gelernter Komiker ist, mit ausgeprägten Hang zur Demagogie. Allerdings und auch, ganz im Sinne seiner Souffleure jenseits des Großen Teiches, denn dort ist man von den von ihnen diktierten Sanktionen gegen Russland, kaum bis garnicht betroffen. Im Gegenteil, die nicht gerade unbedeutende Rüstungsindustrie in den USA profitiert über die Maßen, während in Europa, insbesonder in Deutschland, ein wirtschaftliches Waterloo droht.

Zwar meint der „Sachverständige“, Achim Truger, dass die angepeilten 500 Milliarden (neue Schulden!!) nur „gigantisch“ klingen, weil „nur“ 3 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU entsprächen, wobei er natürlich geflissentlich übersieht, dass diese bereits im Rahmen der vollkommen chaotisch verlaufenen Corona-Inszenierung mehr als angeschlagen ist. So dürfte es kaum überraschen, wenn aus den 3 Prozent ganz schnell 4, 5 oder mehr werden könnten. Schon garnicht traut sich jemand die Frage zu stellen, wieso, warum und weshalb wir für die Hegomonial-Eskapaden der USA die Kastanien aus dem Feuer holen sollen. Abgesehen davon dürften sich die auch in der Ukraine vorhandenen Oligarchen die Taschen füllen.

Nicht minder erstaunlich, wie schnell man als „Nichts-Kriegs-Teilnehmer“ – so die gebetsmühlenartigen Phrasen der westlichen Waffenlieferanten – zum „Für-alles-Verantwortlichen-Zahlmeister“ mutiert. Alleine die bereits in Deutschland in unsere Sozialsysteme „eingepflegten“ ca. 700.000 ukrainischen Flüchtlinge reissen ein Milliarden-Loch in die Sozialhaushalte von Bund, Ländern und Kommunen, und ein Ende ist Dank der „Durchhaltestrategie“ von Selenskyi & Co. nicht absehbar. Ob dies der „Wirtschaftswaise“ in seine Milchmädchenrechnung hat mit einfliessen lassen? Sicher nicht, denn sonst wäre aus seiner breitmäuligen Schätzung ganz schnell die schmallippige Erkenntnis geworden, dass wir es hier mit einem Fass ohne Boden zu tun haben.

Ach, und ganz nebenbei, gibt es im ukrainischen auch das Wort „Danke“? Ok, wir wissen inzwischen, dass ein Ex-Komiker, jetzt als Präsident und in oliv-grün in jede Kamera und Mikrofon seine Forderungen plären darf und unseren Bundespräsidenten einen „Korb“ verpasste, und sein „Mann fürs Grobe“, ein gewisser Melnyk, unserem Bundeskanzler den Orden „Beleidigte Leberwurst“ vor die Stirn nagelte. Aber mal zu sagen: Danke Deutschland, danke deutsche Bürger, dass ihr uns helft, das kommt diesen beiden nicht über die Lippen.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man uns diese (durchaus berechtigte) Erwartungshaltung, mit Blick auf eine jahrzehntelange eingebläute „Universalschuld“, ausgetrieben hat.


Herr Selenskyi, Herr Melnyk, in diesem Sinne: Danke für nichts.

Der Russ war’s. Basta.

Der Russ war’s. Basta.

Uuhps, da muss dem Autor dieses Beitrags, Wolfgang Sofsky, wohl entgangen sein, dass es davor auch schon einige – nicht weniger häßliche und völkerrechtswidrige – Kriege gegeben hat. Diese aufzuzählen, würde Russland schnell auf einen der hinteren Plätze dieser blutigen Rankingliste katapultieren und die Scheinheiligkeit der „Westlichen Wertegemeinschaft“ offen legen. Es würde auch nicht das Leid der Zivilbevölkerung lindern, weder in der Ukraine noch des in unzähligen anderen Ländern.

Doch hier wird jetzt, etwas wirr und mäßig kunstvoll gelistet, über die deutschen „Kriegsziele“ fabuliert. Welche Kriegsziel eigentlich, weil ein solches Ziel nur der haben kann, der einen Krieg beginnt. Deutschland wünscht man sich zwar als aktiven Kriegspartner. So unisone die Meinung „befreundeter“ Länder und der auf Kriegskurs gebürsteten Medien, aber dies ist erst einmal nicht unser Krieg.

Er ist das (herbeigesehnte) Resultat eines seit Jahren schwelenden Konflikts zwischen Russland und den USA. Angefangen mit der wortbrüchigen Ausdehnung der Nato bis an die Grenzen der ‚Russischen Föderation‘ und dem Maidan-Putsch. Dass Deutschland mittels eines Bündniszwanges in diese geopolitische Schlangengrube geworfen wurde, war zwar unvermeidbar aber nichts gewollt. Wenn überhaupt, dann kann und sollte Deutschland nur ein Ziel haben: Frieden auf Verhandlungsbasis.

Keine Frage, dies ist kein leichtes Unterfangen, denn der Westen, dominiert und geführt durch den Hegemon USA, sieht sich auf der Siegerstrasse, und die ist gepflastert von schier endlosen Sanktionen und einer Flutung der Ukraine mit Waffen aller Art. Wenn Russland schon nicht besiegt werden kann, dann doch wenigstens nachhaltig wirtschaftlich geschwächt und in die Isolation getrieben.

Und ja, am dieses Krieges wird es keine Ukraine in den heutigen Grenzen mehr geben. Die Region des seit acht Jahren von den Asow-Brigaden geschundenen Donbass wird sich Russland zuwenden, und Russland wird ebenso wenig Reparationszahlungen leisten, wie die USA an die von ihnen „befreiten“ Länder.

Sind wir Masochisten?

Sind wir Masochisten?

Dass die Deutschen scheinbar ihre Schmerzgrenze (noch) nicht wahrnehmen, könnte auch damit zusammen hängen, weil sie nach über zwei Jahren „Corona-Dresche“ ins Lager der Masochisten übergelaufen sind und erst wieder ihre „Schmerzgrenze“ ausloten müssen.

Das wäre zumindest eine Erklärung dafür, weshalb sie auf das, was ihnen jetzt infolge des Ukraine-Konflikts an Ungemach droht, geradezu stoisch reagieren bzw. nicht reagieren. Politisch gesehen, ob in der Außenpolitik oder der Wirtschaftspolitik, wird uns ein Bild von Deutschland gezeichnet, was es garnicht mehr gibt. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik wurde mit so vielen „Unbekannten“ agiert und manövriert, ist der gesamte Medienkomplex (zumindest der staatlich an- und gefütterte) derart auf Krieg gebürstet, dass man glauben könnte, Frieden wäre ein Krebsgeschwür, das radikal beseitigt werden müsse.

Hinzu kommt, dass in Berlin ein Personal zugange ist, dem alles zuzutrauen ist, nur nicht der feste Wille, mit allen Mitteln für den Frieden zu kämpfen. Lausch man hingegen den, im wahrsten Sinne, verstrahlten Statements der zweifachen deutschen Bronzmedaillengewinnerin im Trampolinspringen, Annalena Bearbock, wa so im Großen und Ganzen ihre Lebensleistung beschreibt, dann kann einem Angst und Bange werden. Überhaupt scheint man im Feldlager der Grünen nur noch auf den Marschbefehl aus dem Pentagon zu warten. Transatlantische Vasallen-Treue und Kampf bis zum letzten Mann, damit soll ein Frieden erzwungen werden. Nach dem Warum und Wieso es zu diesem elenden Krieg kommen konnte – und darin liegen auch die Antworten für diesen Krieg – fragt niemand. Aus gutem Grund, würden damit die Fragenden auch in arge Bedrängnis geraten, und nicht mehr ’nur‘ Putin als den einzig „Bösen“ darstellen lassen.

Zwar ist jetzt, nach über 70 Tagen Krieg, einem beispiellosen medialen Russland-Bashing, sieht sich einjeder der auch nur den Versuch unternimmt, nach den kriegsauslösenden Ursachen zu fragen, ratz-fatz ins Lager der „Putin-Versteher“ verfrachtet. Die öffentliche Meinung, glaubt man den offiziellen Stichwortgebern (TV, Funk und der Druckergilde), ist derart auf anti-russischen Kurs getrimmt, dass man meinen könnte, der Russe stünde kurz vor Berlin. Und nebenbei – welch ein Glücksfall – die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen, bedingt durch die hausgemachte „Corona-Krise“, können so unter „K“ wie Krieg, abgelegt werden.

Wo einst Sportnachrichten und das Wetter von morgen die Nachrichten dominierten, ist heute nur noch Kriegspropaganda zu hören und zu sehen – manchmal subtil, aber immer öfter ganz offen. Washington, Brüssel und Berlin spielen sich gegenseitig die Bälle zu, was uns dann von den Medien als ‚die‘ Wahrheit verkauft wird. Eine Wahrheit, würden wir diese uneingeschränkt glauben, uns direkt ins Verderben führt. Aber zum Grlück gibt es noch ein paar kritische Geister, die diesem Sirenengesang nicht folgt.

Scholz ein Hardliner des Friedens?

Scholz ein Hardliner des Friedens?

Kubicki, ganz im „Nato-Propaganda-Sprech“ derer, die sich einen endlosen Krieg in der Ukraine wünschen. Ein Krieg, den (bislang) nur die USA ohne nennenswerte Blessuren erlebten. Im Gegenteil, dort dürfte die Rüstungsindustrie Megageschäfte und Gewinne erwarten dürfen.

Für Europa hingegen – insbesondere für Deutschland – wird dieser Krieg verheerende Folgen haben. Die Linie eingeschränkter Besonnenheit, die Olaf Scholz versucht zu halten, mag den kriegslüsternen Dampfplauderern aus Koalition und Opposition nicht passen, aber er ist vielleicht der letzte Schutzwall vor einem militärischen Flächenbrand. Kubicki, Lindner und die beiden oliv-grünen Baerbock und Hofreiter, um nur ein paar dieser Illusionisten zu nennen, die einem „Endsieg“ der Ukraine nachhängen, sollten sich schleunigst von dieser Vorstellung verabschieden. Es sei denn, sie hoffen, gemeinsam mit den Scharfmachern und „Friedenstauben“ in Kiew, dass die Nato doch noch einen Weg finden könne, sich einzumischen. Dann allerdings dürften Sonnenblumenöl, Erdöl und fehledes Gas unser kleinstes Problem sein, wenn es denn überhaupt noch etwas geben könnte, worüber wir uns Sorgen machen müssten.

Im Klartext: Wir haben es hier mit einer Horde „Polit-Spastikern“ zu tun, die wie bekloppt versuchen den „Roten Knopf“ zu drücken. Besonders gefährlich, gar unberechenbar, weil kaum zu kontrollieren, sind die „Aktivitäten“ der Transatlantiker in Brüssel, und dort insbesondere einer gewissen v.d.Leyen.

Schlussendlich, auch wenn dies die L’Equipe der Kriegsgeilen nicht hören mag, der russische Einmarsch in die Ukraine war und ist die erwartbare Reaktion auf acht Jahre Aggression gegen die Donbass-Region, die Sanktionen gegen Russland und vor allem dem Vorhaben der „Westlichen Wertegemeinschaft“, die Ukraine als finalen Frontstaat – mit der Lizenz für Atomwaffen – vor den Toren Moskaus zu installieren.

Wenn nun Selenskyi und seine Berater, innerhalb wie ausserhalb Kiews, glaubten, dass Russland diesem Treiben tatenlos zusehen würde, dann zeugt dies entweder von grenzenloser Dummheit (könnte auf Kiew zutreffen) oder einer strategischen Arroganz und Ignoranz seitens der Falken innerhalb des „Verteidigungsbündnisses“ der Nato.

Der permanente Volkstrauertag.

Der permanente Volkstrauertag.

„Wie unpassend kann ein Feuerwerk in diesen Zeiten sein“. So der in der HAZ vom 24.4. zum „solidarischen Verzicht“ auf Lebensfreude aufgeblasene Artikel.

Mal wieder wird Rücksicht, Verständnis und Verzicht abgefordert. Dieses mal ist es der Ukraine-Konflikt. Einer von vielen in der jüngeren Vergangenheit, die fast alle auf die geostrategische Gier auf noch mehr Macht und territorialer Vorherrschaft ausgerichtet waren.

Nun sind sie wieder in ihrem Element, die „Friedens- und Solidaritäts-Trommler“. Laut und medial auf dem von ihnen in Beschlag genommenen Podest der Moral in Szene gesetzt und mit erhobenen Zeigefinger und vor geheucheltem Mitgefühl triefend, fordern sie – mal wieder – den „allgemeinen Trauerfall“ auszurufen.

Überhaupt, so scheint es, ist Solidarität zu fordern, zu einer Art „Universalwaffe“ verkommen. Wenn man so will, ein moralinsaures Antibiotikum gegen alles und jeden, was nicht in das Weltbild dieser „Guten“ passt. Ganz im Sinne von Gauck’s Fersehpredigt: „Frieren für den Frieden“.

Also liefern wir weiter Bomben, statt Böller und tödliche Raketen statt Feuerwerkskörper in die Ukraine.

Nein, ihr Friedensheuchler, noch haben wir Frieden, und es soll auch so bleiben. Mit Feuerwerk und Böller.

Nein meine Söhne geb ich nicht.

Nein meine Söhne geb ich nicht.

Abhängigkeit von Russland?!
So langsam wird das dümmliche Geschwätz von einer Abhängigkeit gegenüber Russland unerträglich. Deutschland ist, war und wird nie in Punkto Energieversorgung unabhängig sein. Die Vertragstreue der Russen hier in Frage zu stellen, ist alleine dem Propaganda-Hype des Westens geschuldet.

Egal mit welchem Land, welchem System wir Verträge schließen, so oder so, wird daraus immer eine „Abhängigkeit“ erwachsen. Wenn überhaupt jemand das Faktum Abhängigkeit als Macht-Joker einsetzt, dann doch wohl die US-dominierte “Westliche Wertegemeinschaft“, wenngleich hier das Wortfragment „Werte“ mit Bedacht gewählt werden muss, die mittels von Sanktionen Russland in die Knie zwingen will, und das nicht erst seit dem Ukrainekonflikt.

Der Einmarsch der Russen in die Ukraine war vorhersehbar und, sofern man bewusst den Hegemonialanspruch der USA geflissentlich zu ignorieren gedachte, war aus russischer Sicht und deren Sicherheitsbedürfnis zwangsläufig.

Auch klar: Wer einen Krieg beginnt, hat immer schlechte Karten. Die Anstifter, Provokateure und Profiteure – politische wie wirtschaftliche -, ohne die kein Krieg möglich wäre, stehen jetzt auf Seiten der Guten. Breitmäulig und mit rechthaberischen Brustgetrommel wird jetzt das „Völkerrecht“ rauf und runter gebetet, werden lang erhoffte und geforderte Milliarden für die „Verteidigung“ in Richtung Rüstungsindustrie verschoben. Wenn man so will, ein perfider Sieg auf der ganzen Linie, noch bevor der letze Schuss gefallen, der letzte Sohn, Bruder, Vater, unter der Erde ist.

Würden der auf einen nicht enden sollenden Krieg eingestimmten Staatsfunk, ebenso oft wie er uns mit tendenziöser Berichterstattung zuschüttet, das Lied von Reinhard Mey „Nein meine Söhne geb ich nicht“ spielen, die „Nachrichten“ würden als das erkannt was sie sind: Propaganda.

Lambrecht…das wars wohl.

Lambrecht…das wars wohl.

„Kann diese Ministerin Krieg?“
Das fragt BILD.de …zum Glück hinter einer Bezahlschranke.
Ist jetzt „Krieg können“ schon so etwas wie die Befähigung in Deutschland Verteidigungsminister zu sein? Ok, das mag sie vielleicht, wie so vieles, auch nicht können, aber ist bestimmt die verzeihlichste „Unfähigkeit“, die sie vorzuweisen hat.
Zwar wird derzeit in den Reihen unserer Wohlstandsverwahrlosten Eliten kräftig an den Toren des „Kalten Krieges“, hin zum „Heissen Krieg“ gerüttelt, und nur wenigen hier draussen auf dem dünnen Eis des Friedens ist bewusst, dass wenn dieses Eis bricht, wir mit Mann, Maus, Frau und Kindern dann untergehen werden. Bis auf jene, in Ost und West, die uns diesen und all die anderen Kriege zuvor, mit Hunderttausenden von Toten, Millionen Vertriebenen, eingebrockt haben. Jenen, die immer dann das Völkerrecht reklamieren und die Kriegsverbrechen der anderen anprangern, wenn ihre eigene Macht-Hemisphäre in Gefahr ist.
Ist Frieden denn so furchtbar und unerträglich, hat diese Hetze und Propaganda gegen alles was nach Russland „riecht“, unser Gespür und den Willen für Frieden und Koexistenz ausgelöscht? Es scheint jedenfalls so.
Die Zeit, wo ein gewisser Herr Göbbels und ein „Volksempfänger“ genügten, um Hirne auszuschalten, die Kriegslust zu schüren, das war einmal. Heute ist diese Propagandafront viel breiter aufgestellt. Ganz gleich welche der gleichgeschalteten Gazetten man aufschlägt, welchen Sender der zum Staatsfunk degenerierten „Öffentlich Rechtlichen“ man seinen Ohren und Augen zumutet, es läuft immer nur auf Eines hinaus: Wie sind die Guten, Putin ist böse, und das nicht erst seit dem Einmarsch in die Ukraine.
So gesehen, waren die seit Jahren andauernden Sanktionen gegen Russland und die Natofizierung der Anrainerstaaten, nicht umsonst. Die Ukraine war auf diesem strategischen Schachbrett der letzte Bauer, den es zu opfern galt. Jetzt glaubt der „König“ Nato, der Weg wäre frei. Könnte aber auch ins Auge gehen.

Es ist Krieg, und alle sind schuld. Wie immer.

Es ist Krieg, und alle sind schuld. Wie immer.

Es wird langsam eng, im anti-russischen Schaumbad der Gerechten und derer, die es schon immer wussten: Russland will mehr, Russland strebt wieder nach zaristischer Stärke. Wer diesen Standpunkt, diese Einschätzung nicht teilt, sieht sich sofort wütender Attacken oliv-grüner „Friedenstauben“ ausgesetzt.

Dass sich Deutschland in 2008 gegen eine atomare Osterweiterung durch die Aufnahme der Ukraine in die Nato wandte, soll jetzt als Grund für den russischen Einmarsch herhalten. Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn, auch wenn dieser analytische Rohrkrepierer von jemanden kommt, der es ansonsten mit recht lesenswerten Druckwerken in so manches Bücherregal schaffte.

„Russland rückt dem Westen auf den Pelz“! Nach dieser handlichen Phrase aus dem Nato-Handbuch musste Herr Sarrazin sicher nicht lange suchen, ist sie doch das Elixier aus dem sich alle „Verteidigungsmaßnahmen“, der Strategie der Vorwärtsverteidigung, des westlichen Bündnisses nähren. Doch bitte, wer ist denn seit dem Zerfalls der alten Sowjetunion, wem auf den „Pelz“ gerückt? Und nun sollte die Ukraine – wohl die fetteste Laus im Pelz des Bären – vor den Toren Moskaus zur Abschussrampe und Vorposten der Nato umgebaut werden. Darauf hat Russland jetzt militärisch reagiert. Aber Krieg, ganz gleich wer diesen Weg wählt, ist immer der denkbar schlechteste und zugleich mörderichste Lösungsansatz.

Die Ukraine und Russland, und nur die beiden, müssen jetzt am Verhandlungstisch den Konflikt beenden, und sei es zu dem Preis, dass sich die Ukraine am Ende als „neutraler Staat“ zwischen den Blöcken positioniert. Eine Lösung, von der hauptsächlich die Ukraine profitieren würde.

Und ja, Herr Sarrazin, wäre die Ukraine 2008 in die Nato „eingepflegt“ worden, hätte sich einiges anders entwickelt, aber ich wage mir garnicht auszumalen, in welche Richtung.

Ukraine – Jetzt haben wir den Salat.

Ukraine – Jetzt haben wir den Salat.

+++Grünen-Chefin Ricarda Lang rechtfertigt Waffenlieferung an Kiew+++

Nun ist das mit Krieg und Waffen ja inzwischen die Königsdisziplin der Grünen, also überrascht dies nicht wirklich. Klar ist auch, dass niemand der noch einigermaßen bei Verstand ist, diese russische, militärische Intervention gutheißen kann.

Klar ist aber auch, dass der Krieg immer viele Väter, und vor allem, eine vorbereitende und auslösende Geschichte hat. Diese Erkenntnis hilft zwar im Moment, und vor allem der Zivilbevölkerung in der Ukraine, nicht weiter, aber ignoriert werden sollte dies auch nicht. Auch auf die Gefahr hin, wenn man nach den Ursachen und Gründen für diesen Konflikt sucht, sofort medial hingerichtet wird.

Seit der „Schlacht auf dem Maidan“, wo das „Volk“ den damaligen Präsidenten, Petro Poroschenko, aus dem Amt und ausser Landes getrieben hat, war zu erkennen, dass sich eine für Russland gefährliche Entwicklung anbahnte. Alleine das Wort Nato in Verbindung mit der Ukraine in Verbindung zu bringen, hatte bei den Russen die gleichen „allergischen“ Reaktionen hervorgerufen, wie damals, als Nikita Chruschtschow auf Kuba Raketen stationieren wollte, für die US-Amerikaner. Zum Glück saßen sich damals die Führer zweier Weltmächte gegenüber, die den Mut, den Willen hatten und noch klar bei Verstand waren, zu erkennen, dass nicht Waffen sondern Verhandlungsgeschick einen Krieg verhindern. Im Falle der Ukraine fehlte (leider) alles. Nur in einem Punkt ist sich die „Westliche Wertegemeinschaft“ einig: Putin ist der Böse – basta.

Demnächst dürften sich auch die Hersteller von Kriegsgerät vor Aufträgen und Profit nicht mehr retten können, und nicht zu vergessen all jene – Kriegsgewinnler – die in dieses „Geschäft“ investiert haben. Politisch, wie materiell. Ihre Rechnung ging auf, das jahrelange piesacken des russischen Bären hat sich offensichtlich gelohnt – er ist aus seiner Höhle gekrochen.